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Lexikon - S
Saling 
Spreize am Mast welche die Wanten vom Mast abspreizt.
Hier sind auch die Flaggleinen befestigt.
Salon 
Aufenthaltsraum mit großem Tisch in der Mitte des Schiffes
Strecktau 
Längs des Decks gespanntes Tau oder Band, zum Festhalten oder einpicken des Lifebelts
stützen 
die Drehung des Bootes durch Gegenruder beenden
SART 
Search And Rescue Radar Transponder. Such und Rettungssennder.
Sendet bei eintreffen eines Radarsignals ein analoges Funksignal (9MHz), und ermöglicht
suchenden Schiffen die Position des Havaristen mittels Radar zu finden, indem auf dem
Radarbildschirm der Suchschiffe Striche auf die Position des Havaristen hinweisen.
Reichweite 2-10sm, je nachdem, ob der SART im Wasser schwimmt, oder von Hand mittels
Teleskopgriff hochgehalten wird.
Schothorn 
untere achterliche Ecke des Segels, an ihr wird die Schot
angeschlagen; siehe auch Hals & Kopf
Schot (Mz.: Schoten) 
Leinen, mit deren Hilfe die Stellung der Segel zum Wind reguliert
wird. Großschot am Großsegel, Vorschot am Vorsegel (Fock) usw.
schralen 
der Wind dreht weiter nach vorne. Gegenteil raumen
Schwalbennest 
Bord über der Koje, die einzige Gelegenheit Kleinkram griffbereit zu verstauen
Schwert 
Bewegliche Platte unter dem Boot, um das Seitliche verstzen des Bootes zu
vermindern.
Schotstek 
Knoten zum Verbinden zweier ungleicher Enden
Schott 
Querwand im Schiff
Seefunk: 
Bereich der Seeschiffahrtsstraßenordnung (und hohe See). Im Seefunkbereich gibt es im
Verkehrskreis "Schiff-Schiff"
keine Zwangsreduzierung der Sendeleistung. Auf allen Kanälen (außer 15 & 17) wird
mit 25W gesendet. Sie müssen sich schon beim Kauf eines Funkgerätes entschließen, ob
Sie ein "Seefunkgerät", oder ein Binnen-"Schiffsfunkgerät" erwerben
wollen.
Seeventil 
Absperrventilin allen Wasserleitungen des Schiffes, ist geschlossen, wenn der Hebel quer
zum Schlauch steht.
1. Kühlwassereinlaß des Motors
2. Toillette zu- und Ablauf
3. Ablauf des Waschbeckens
4. Weitere Seeventile müßen gesucht werden. Überprüfen, z.B. ob Dusche etc. vorhanden.
Seewetterberichte 
Segellatte 
Latte aus Holz oder Kunststoff, die das Achterliek
versteift
Selftailer 
Gezahnter Aufsatz auf selbstholenden Winschen, welcher
die Schot sowohl zieht als auch belegt
Schandeck(el) 
Die äußeren Planken des Schiffsdecks. Sie bilden den oberen Abschluß des
Schiffsrumpfes.
Schapp 
Schrank oder Fach auf einem Boot, immer zu klein.
Schäkel 
Metallbügel, um Leinen und Blöcke lösbar zu verbinden
Scherstift 
Mechanische Verbindung zwischen Propellerwelle und Schraube. Er
bildet bei Grundberührung eine Sollbruchstelle. Heute nur noch bei kleinen Außenbordern
üblich. Sonst Rutschkupplung mittels Gummilager.
Schiff-Schiff
Verkehrskreis: 
Gruppe von UKW-Sprechfunkkanälen, die reserviert sind für Sprechfunkverkehr von Schiffen
untereinander. Im Binnenschiffsfunkbereich darf in diesem Verkehrskreis
nur mit 1W Sendeleistung gesendet werden. Bei Binnen-Schiffsfunkstellen
ist die automatische Zwangsreduzierung auf den entsprechenden Kanälen
implementiert. Seefunkstellen dürfen u.a. auch deshalb am Binnenschiffsfunk nicht teilnehmen, nur Kombigeräte (Binnen &
Seefunk in einem Gerät, umschaltbar). Binnen-Schiffsfunkstellen dürfen
jedoch sehr wohl am Seefunk teilnehmen.
Schiffsmeldedienst (SMD) 
Diensteanbieter, der im deutschen Küstenfunkbereich die Aufgaben
von Norddeichradio übernimmt, insbesondere um Dienstleistungen wie telefonieren über
unser Schiffsfunkgerät zu ermöglichen, sowie weiterhin unseren gewohnten Wetterbericht
2x täglich zu verbreiten. Anschrift:
Schiffsmeldedienst GmbH, Bubendeyweg 33, 22129 Hamburg Tel: 040/741154-12, Fax 040/7402930
schwojen 
das verändern der Schiffsposition beim Ankern durch Änderungen der Strömung oder des
Windes. Das Schiff schwoj´t um den Anker in Kreisform. Schwojbereich freihalten.
Sextant 
Er besteht aus dem beweglichen Arm der Alhidade im Mittelpunkt des Gradbogens. Dieser
trägt die Ablesemarke, den Index. Außerdem Fernrohr, 2 Spiegel, Blendgläser und
Trommel. Der Sextant ist ein einfaches Winkelmeßgerät. Man betrachtet zwei Gegenstände
(Horizont und Gestirn). Der Horizont wird direkt, also ohne Spiegel anvisiert, während
das Gestirn über zwei Spiegel betrachtet wird. Der obere Spiegel ist verstellbar
angeordnet, so daß durch Veränderung der Spiegelstellung, das Gestirn auf den Horizont
heruntergeholt werden kann. Der dann abzulesende Winkel entspricht dem Winkel zwischen
Horizont und Gestirn, in Bezug auf den Beobachter.
SITOR 
Neue Funkübertragungstechnik für aktuelle Wettermeldungen,
-vorhersagen und Wetterkarten auf Basis der Funkdatenübertragungstechnik (mit
Fehlerkorrekturverfahren). SITOR löst die alte RTTY-Morsetechnologie
ab, und wird ebenfalls auf Kurzwelle ausgestrahlt. Dies garantiert weltweiten Empfang.
Für ausführliche SITOR-Wettermeldungen in Klartext (auch in deutsch), unterhalten alle
Länder Wettersender, welche ständig aktuelle Wetterdaten und Vorhersagen in der
jeweiligen Landessprache, sowie Vorhersagekarten senden. Moderne Empfänger sind so
eingerichtet, daß sie auch sowohl die alten RTTY-Meldungen, als auch
auch Navtex-Meldungen empfangen und ausdrucken zu
können.
Zuständig für Deutschland: Deutscher Wetterdienst. (Sender: Offenbach &
Mainflingen).
SITOR ist auch eine Ausrüstungskomponente im Rahmen von GMDSS.
Slip 
Nicht was Sie denken, schräge Uferstelle zur Einwasserung von Booten.
Smeerreep 
Leine, mit der beim Reffen das Achterliek auf dem Baum gezogen
wird
Siel 
Regulierungsschleuse an einem Deich zu Ent- / Bewässerung
Slup 
Heute gebräuchlichste Art des Riggs einer Segelyacht. 1 Mast, Großsegel, Vorsegel.
Die wirksamste aller Takelungsarten.
Sorgleine 
Sicherungsleine, zur Sicherung von Menschen und Ausrüstungsteilen
(z.B. Außenborder). S.a. Lifebelt, Laufleine / Strecktau
Spiere 
Jedes Rundholz der Takelage außer dem Mast, also Baum und auch die Gaffel
am oberen Ende des Großsegels
Spinnacker
Ballonförmiges Segel,das bei Wind von achtern
zusätzlich gesetzt wird
Spleiß 
Dauerhafte Verbindung von geschlagenem Tauwerk durch verflechten der einzelnen Kardeele.
Spring 
Festmacherleine, die am Vorschiff befestigt ist und am Land nach
hinten (achterlich) springt =Vorspring
Festmacherleine, die am Achterschiff befestigt ist und am Land nach vorne (voraus) springt
=Achterspring
Stage 
Absteifung des Maste in Längsschiffrichtung. Vorstag, Babystag, Achterstag. Die
Absteifungen in Querschiffsrichtung werden Wanten
genannt.
Staken 
Stange zum Anschieben des Bootes über den Grund
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