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Lexikon - B
Backbord / Steuerbord 
ist die linke Bootseite in Fahrtrichtung betrachtet. Der Seemann
sagt nicht links oder rechts, da sonst nicht klar wäre, ob die Fahrt- oder Blickrichtung
(evtl. nach hinten) gemeint ist. Der Ausdruck stammt noch aus der Zeit als noch
ausschließlich mit Pinne gesteuert wurde. Da der Mensch meistens Rechtshänder ist, sitzt
er i.d.R. links der Pinne, dieser zugewandt. Er steuerte also mit seiner rechten Hand, der
Steuerbordhand. Im Rücken
(in Back) hatte er dann die linke Bootsseite, die Backbordseite.
Back 
1. Ein Segel steht back, wenn der Wind von der falschen Seite
hineinbläst.
2. Tisch, deshalb Backschaft = Küchendienst
Bändsel 
Kurzes Tau zum verzurren (festbinden) von Ausrüstung, auch
Zeisig genannt
Bake 
Schwimmendes Seezeichen (Tonne) auf dem ein Aufbau sichtbar ist, der meist
eine Signaleinrichtung (Licht, Glocke, Heulsirene) trägt. Meist auch mit Topzeichen
versehen.
BAPT neu: RegTP 
Bundesamt für Post und Telekommunikation.
Regulierungsbehörde für Telekommunikation & Post. Erteilt Funkzeugnisse für Binnen-
und Seefunk, sowie Frequenzzuteilungen (früher Funkgenehmigung) für die genannten
Funkgeräte. Zuständig für:
Seefunkgenehmigung:
RegTP BAPT, Sachsenstr. 12-14, 20097 Hamburg
Tel. 040-23655-0
Binnenschiffsfunkgenehmigung
RegTP BAPT, Außenstelle Mülheim Aktienstr. 17, 45473
Mülheim Tel. 0208-4507-0
UKW-Sprechfunkzeugnisse
RegTP BAPT, Außenstelle Freiburg, Eschholzstr. 90, 79115
Freiburg i.B. Tel. 0761-2822-0
Baum 
Alurundprofil am Unterliek (Unterkante) des Großsegels
Beaufort 
Maßeinheit zur Bestimmung der Windstärke, ab 7 Bft sollte nicht mehr gesegelt
werden.
bekneifen 
Die Stellen, an denen sich die Leine innerhalb eines
richtig gemachten Knotens berührt. Bei Belastung des Knotens sorgt das bekneifen
innerhalb des Knotens dafür, daß sich der Knoten fester zuzieht.
belegen 
Festmachen einer Leine an einer Klampe oder Öse.
Besan 
Hinterer Mast auf einer Ketch oder Yawl
Beschickung 
Wert der zur Berichtigung in die Kursberechnung einbezogen wird. Beschickung für Wind
und/oder Strom.
Besteckversetzung 
bedeutet nicht den Verkauf des Tafelsilbers, sondern die Differnenz
zwischen Beobachtetem Ort OB (Wahrem Ort)
und dem gegißten Ort (Koppelort) OK.
BSH (früher DHI) 
Bundesamt für Seeschiffahrt und Hydrographie. Ist betraut mit
vielfältigen Aufgaben für die Schiffahrt. U.a. für Wetterwarnungen,
Schiffsvermessungen, Registrierung, Flaggenzertifikat.
Bundesamt für Seeschiffahrt und Hydrographie, Bernhard-Nocht-Str. 78, 20359
Hamburg, Tel. 040-3190-0
Bilge 
Unterster Teil des Schiffsrumpfes, an dem sich alle ausgelaufenen Flüssigkeiten sammeln.
Abgedeckt durch den Schiffsboden. Bilgenpumpe (Lenzpumpe)
entleert Flüssigkeit aus der Bilge nach außen oder in den Fäkalientank.
Block 
Rolle mit Gehäuse, die Rolle ohne Gehäuse heißt Scheibe
Boje 
auf Grund befestigter Schwimmkörper zum Festmachen ODER zur Markierung
Bootshaken 
Haken an einer Stange, um bei Manövern weiter an Leine und Poller zu kommen.
Nicht zum Abhalten anderer Schiffe beim Anlegen. Keine Teleskophaken verwenden, weil ALLE
Schiet. Nur feste Längen kaufen.
Binnenschiffsfunk
(ehem. Rheinfunk) 
Bereich der Binnenschiffahrtsstraßen. Im Binnenschiffsfunkbereich wird im Verkehrskreis
"Schiff-Schiff" nur mit 1W Sendeleistung gesendet. Außerdem sind
Binnenschiffsfunkgeräte mit ATIS ausgerüstet.
Beobachteter Ort (OB oder "wahrer Ort") 
Schiffsstandort, der aufgrund einer Beobachtung ermittelt wurde.
Weitaus genauer als der Koppelort, da er aufgrund von
Beobachtung festgestellt wurde, und keine Fehler durch Strom, Wind, Steuerfehler oder
sonstige Einflüsse beinhaltet. Die Differenz der beiden Orte (Versatz) wird Besteckversetzung genannt.
Buhne 
Aufgeschütter Leitdamm. Wird meist in Gruppen quer zur
Stromrichtung aufgeschüttet um den Fluß künstlich zu verengen. Dadurch wird eine
gleichmäßige Fließgeschwindigkeit erreicht. Es soll damit verhindert werden, daß an
einzelnen Stellen Geröll mitgenommen und an anderer Stelle wieder abgelagert wird. Achtung:
in Buhnenfeldern sind nicht alle Buhnen gekennzeichnet mit Hindernistonnen. Auch sind die
Hindernistonnen/-stangen nicht auf dem äußersten Ende der Buhne angebracht, sondern oft
bis zu 15m zurückgesetzt. Deshalb Mindestabstand von 15-20m zu den
rotweißen/grünweißen Tonnen /Stangen halten.
Bucht 
Ein Haarnadelförmiges (U) Gebilde in einer Leine, Ausgangsstadium für viele Knoten
Bug 
Vorderende des Bootes
Bullenstander 
Leine die vom Ende des Baumes zu einem Befestigungspunkt auf dem Vorschiff führt. Er soll
bei Vormwind-Kursen (achterlicher Wind) ein unbeabsichtigtes Übergehen des Baumes
verhindern.
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